Führen mit eigener Persönlichkeit vermeidet StressFragt man 10 Führungskräfte danach, was wirklich gute Führung ausmacht, kann man mit 12 Antworten rechnen, die sich grundlegend voneinander unterscheiden. Im Grunde ist das nicht einmal schlecht, denn wenn es „das eine und wahre Rezept“ gäbe, das die perfekte Führung auf den Punkt bringt, wäre damit die Vielfalt unterschiedlicher Führungsstile dahin.

Zudem würden in diesem „Rezept“ die individuellen Fähigkeiten einer Führungskraft keine Berücksichtigung finden. D-I-S-G nach dem persolog®-Modell nimmt ebenfalls nicht für sich in Anspruch, auf alle Fragen Antworten zu liefern. Es hilft Führungskräften aber, sich besser kennenzulernen und entsprechend zu positionieren.

Schauen wir uns das einmal etwas genauer an.

 

Die vier Verhaltensstile (DISG) des persolog® – Modells

Das persolog®-Modell unterscheidet zwischen vier verschiedenen Stilen, die auch als bevorzugte Verhaltensstile bezeichnen werden. Diese lauten:

D für dominant:

Führungskräfte, die nach einem dominanten Verhaltensstil arbeiten und führen, sind besonders motiviert, anstehende Probleme so schnell wie möglich zu lösen und sind darauf fokussiert, ebenso schnell Ergebnisse zu liefern.

I wie initiativ:

Die initiativ geprägte Führungskraft ist sehr an dem Austausch und der Kommunikation mit anderen interessiert. Dabei wollen sie auf der einen Seite andere überzeugen und beeinflussen, auf der anderen Seite sind sie aber sehr offen, drücken ihre Gefühle und ihre Gedanken in der Regel mit einem optimistischen Stil aus.

S für stetig:

Die stetig orientierte Führungskraft legt Wert darauf, durch kontinuierliche Arbeit ein berechenbares Umfeld zu schaffen. Dabei zeigt sie viel Geduld und hört den Mitarbeitern in der gebotenen Ausführlichkeit zu.

G wie gewissenhaft:

Der gewissenhafte Führungsstil zielt auf hohe Standards ab, Genauigkeit und Präzision machen einen wesentlichen Teil der gewissenhaften Führungskraft aus.

 

Ein wenig Geschichte für Führungskräfte

Natürlich wollen wir D-I-S-G nach dem persolog®-Modell nicht als einen umfangreichen historischen Aufsatz behandeln, auch wenn das möglich wäre und sehr interessante Aspekte zutage fördern könnte. Aber da es hier um die alltägliche gelebte Praxis von Führungskräften gehen soll, beschränken wir uns auf eine kleine Zusammenfassung, die auch für die Führungskraft interessant ist.

Die Tatsache, dass D-I-S-G nach dem persolog®-Modell so gut funktioniert und so ausgereift ist, hängt unter anderem damit zusammen, dass es viel Zeit hatte, sich Schritt für Schritt weiterentwickeln zu lassen. Denn es entstand schon in den 1960er Jahren durch die Arbeit von Professor John G. Geier. Geier hatte an der Universität Minnesota am persolog®-Modell gearbeitet und viel Zeit und Energie darin investiert.

Doch Geier hatte offenbar nicht vor, das Rad neu zu erfinden, denn er gründete seine Arbeit auf den Ergebnissen, die zuvor der Psychologe William M. Marston (1883 bis 1947) bei seinen Beobachtungen zu unterschiedlichem menschlichem Verhalten gemacht hatte. So entstand durch Geier ein neues Persönlichkeits-Modell, das als nicht-klinisches Instrument zur Verhaltensänderung bezeichnet wurde und heute der Entwicklung von Führungskräften dient.

Während sich heute viele Modelle mit Dominanz, Initiative, Stetigkeit und Gewissenhaftigkeit zwar auseinandersetzen, dabei aber auf die Erkenntnisse der 1970er Jahre setzen, setzt das persolog®-Modell direkt bei der Arbeit von Professor John G. Geier an, mit dem es gemeinsam stetig weiterentwickelt wurde. Herausgekommen ist ein wissenschaftlich und statistisch deutlich besseres Verfahren als das, das zunächst „in den Kinderschuhen“ steckte.

 

Der gedankliche Ansatz der Verhaltensstile nach dem persolog®-Modell

Persönlichkeit gibt Sicherheit für FührungskraftDer wesentliche Unterschied von D-I-S-G nach dem persolog®-Modell zu anderen Ansätzen ist wohl der, dass  vorrangig das Verhalten im Fokus steht. Denn Verhalten ist eindeutig, es lässt sich beobachten und – wenn man die richtigen Instrumente und Hilfsmittel einsetzt – auch verändern.

Das Verhalten zu beobachten, ist gewissermaßen die direkteste Form, auf die eigenen Handlungen Einfluss zu nehmen. Für die Menschen, die D-I-S-G nach dem persolog®-Modell anwenden, bieten sich einfache Möglichkeiten, die eigene Persönlichkeitsentwicklung positiv zu beeinflussen und so die Rolle als Führungskraft besser ausfüllen zu können.

Das Verhalten eines Menschen ist übrigens hochkomplex und lässt sich nicht „mal eben so“ analysieren. Wie ein Mensch sich verhält, hängt von zahlreichen Faktoren ab, und in zwei Situationen können sich zwei teilweise sogar konträre Verhaltensmuster herausbilden. So können wir davon ausgehen, dass sich eine Führungskraft im Job gänzlich anders verhält als zu Hause, bei der Familie oder in der Freizeit, etwa beim Sport oder Musikmachen.

Es wäre also vermessen und schlicht falsch, ein generelles Bild über das Verhalten einer Führungskraft aufzustellen, das Umfeld, in dem sich der Mensch gerade bewegt, ist zwingend zu berücksichtigen. Genau das passiert bei D-I-S-G nach dem persolog®-Modell.

 

Vorteile des persolog®-Modells

Die Zielgruppe, auf die sich die D-I-S-G nach dem persolog®-Modell anwenden lässt, ist recht breit gestreut. So lassen sich für Berater und Verkäufer bessere Ergebnisse erzielen, wenn sie mit D-I-S-G nach dem persolog®-Modell arbeiten.

Für Führungskräfte ist die Methode besonders interessant, weil sie zum einen sich selbst besser kennen und einschätzen lernen. Aber auch, weil bestehende Teams besser miteinander umgehen lernen, indem sie erfahren, was bei den jeweils anderen Teammitgliedern eine wichtige Rolle spielt. So lassen sich nicht nur gemeinsame Ziele leichter erarbeiten, sondern die Rolle der Führungskraft kreativer und emphatischer gestalten.

 

10 Punkte, die für DISG nach dem persolog®-Modell besonders für Sie als Führungskraft sprechen

Führungsstile einsetzen für leichteren ErfolgEs gibt zahlreiche Methoden und Ansätze, die dem Ziel dienen, Führungskräfte ihre Arbeit besser machen lassen zu können. Nicht jede passt zu jedem, und nicht immer wird die angestrebte Botschaft für die Führungskraft erfolgreich vermittelt.

Hinzu kommt, dass manche Methode so kompliziert ist, dass zunächst ein kleines Studium nötig ist, um sie zu verinnerlichen. Dabei bleibt man zuweilen in Details stecken und übersieht dabei das Wesentliche.

Diesen Vorwurf muss sich D-I-S-G nach dem persolog®-Modell nicht machen lassen, was diese 10 Punkte zeigen, die eng mit der Methode verbunden sind:

1. Nachvollziehbarkeit: Bei der Selbstanalyse mit D-I-S-G nach dem persolog®-Modell sind die Ergebnisse erstens leicht nachvollziehbar und zweitens im Alltag leicht umzusetzen.

2. Einprägsamkeit: Da wir über nur vier Verhaltensdimensionen sprechen, lassen sich diese sehr leicht einprägen.

3. Treffsicherheit: Die Universität Koblenz-Landau bestätigt regelmäßig die Passgenauigkeit der Methode, die von Kunden und Teilnehmern bestätigt werden.

4. Ergänzende Materialien: Die persolog GmbH hat sich auf die Fahne geschrieben, den Teilnehmern zusätzliche Informationen, Materialien und Seminare anzubieten.

5. Preiseffizienz: Nicht weniger wichtig ist der persolog GmbH die Effizienz ihrer Arbeit. Sie formuliert es wörtlich so: „Ihre Investition muss sich rechnen – daran lassen wir uns messen.“

6. Vielseitigkeit: Wie weiter oben schon angedeutet, bietet sich D-I-S-G nach dem persolog®-Modell nicht nur für Führungskräfte an, sondern auch für Vertriebler oder Mitarbeiter in der Führungskräfteentwicklung. Hilfreich ist die Methode auch in den Bereichen Ausbildungsprogramme, Teambildungsprozesse oder bei Coachings bei der Personalauswahl.

7. Situative Herangehensweise: Während andere Ansätze auf Motiven, Denkstilen, Hirndominanzen oder Werten basieren, setzt D-I-S-G nach dem persolog®-Modell beim Verhalten an, das einen klaren Ausdruck hat, gut zu analysieren und durch Beobachtungen leicht zu verändern ist.

8. Flexible Anwendbarkeit: Ob Führungskräfteentwicklung oder berufliche Neuorientierung – D-I-S-G nach dem persolog®-Modell setzt bei beiden Themen gleichermaßen an.

9. Sicherheit (der Daten): In einer richtig guten Welt wäre der Hinweis, dass personenbezogene Daten im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes beachtet werden, überflüssig. Doch leider ist der Hinweis wichtig.

10. Flexibilität: D-I-S-G nach dem persolog®-Modell funktioniert sowohl online als auch in Papierform, alle Informationen sind in der Form erhältlich, die die Kunden bevorzugen.

 

Ist das etwas für Sie?

Haben sie schon einmal etwas von D-I-S-G nach dem persolog®-Modell gehört? Arbeiten Sie womöglich sogar damit oder spielen mit dem Gedanken, sich mit dem Modell zu befassen?

Haben Sie Lust, das mal selbst auszuprobieren? Dann melden Sie sich gerne hier bei mir. Ich freue mich auf Sie!

Und wenn es für Sie ganz neu ist, wie klingt die Idee dahinter? Spannend? Unrealistisch? Wie sehen Sie das? Ich interessiere mich für Ihre Meinung, schreiben Sie mich gern an, greifen sie zum Telefon oder nutzen Sie einfach die Kommentarfunktion.

 

 

 

 

vorherige Beiträge
nächste Beiträge

Möglicherweise interessiert Sie: