Work-Life-Balance im Ungleichgewicht: Die Union schlägt Alarm

E-Mailing macht krankDer Autokonzern Daimler geht mit gutem Beispiel voran. Auf Wunsch richtet er seinen Beschäftigten ein Killerprogramm für das E-Mail Konto ein. Sämtliche Nachrichten, die während der Urlaubszeit des Mitarbeiters eingehen, werden mit einer Abwesenheitsnotiz beantwortet und die Mails anschließend gelöscht. Kehrt der Mitarbeitet vom Urlaub zurück, findet er seinen Posteingang leer vor. Andere Unternehmen stellen ihre Server so ein, dass außerhalb der Arbeitszeiten, nach 18:00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen keine Emails mehr abgeholt werden können.

Nicht jeder Arbeitnehmer kann auf diese Rücksichtnahme zählen. Immer mehr Menschen sind genervt von dem Zwang, ständig erreichbar sein zu müssen. Viele checken ihr Smart-Phone auch im Urlaub und sogar am Strand ständig auf neue Nachrichten. Laut einer Umfrage muss jeder vierte deutsche Arbeitnehmer auch nach Feierabend für seine Firma erreichbar sein. Wo aber verläuft die Trennlinie zwischen Engagement und Selbstausbeutung, fragt der Spiegel in seiner Ausgabe (34/2014).

Die IG Metall hat den Entwurf einer Anti-Stress-Verordnung vorgelegt, der unter anderem ein Nacht-Mail-Verbot vorsieht. Nun sei die Bundesregierung gefragt, für die Ausgestaltung zu sorgen. Interessanterweise sind es allerdings ausgerechnet die Mitarbeiter des Arbeitsministeriums unter Andrea Nahles, die unter einer besonders hohen Leistungsverdichtung, Mehrarbeit und vielen Überstunden leiden, so der Spiegel. Der Personalrat und ihre Vorgängerin, Frau von der Leyen, hatten dereinst noch einen entsprechenden Kodex ausgearbeitet, der vorsah, die Mitarbeiter nur noch in begründeten Ausnahmefällen in der Freizeit zu stören.

Selbst konservative Kräfte im Lande halten die ständige Erreichbarkeit für ein ernstes Problem. „Man muss die Menschen auch vor sich selbst schützen“, so Christian Bäumer, Vizechef des CDU Arbeitnehmerflügels CDA. „Wir müssen hier Grenzen setzen, sonst werden die Leute krank.“ Offenbar kann das Problem nur noch mit Hilfe von gesetzlichen Verboten gelöst werden. Sollte der Koalitionspartner mitziehen, sieht Bäumer gute Chancen, die Pläne für eine Anti-Stress-Verordnung auch umsetzen zu können.

 

Es geht auch anders

Dass es auch anders geht, zeigen die Beispiele von Daimler, BMW und anderen großen Firmen. Diese haben klar erkannt, dass ein Ungleichgewicht der Work-Life-Balance recht schnell zu körperlichen Beschwerden führt. Ein hoher Krankenstand, fehlende Motivation und innere Kündigung sind die absehbaren Folgen. Mittlerweile bieten diese Firmen den Mitarbeitern flexible Arbeitszeitmodelle, Kinderbetreuung und vieles mehr an, um die Menschen vor meist unnötigen Belastungen zu schützen. Oftmals sind es nämlich organisatorische Fehler und fehlende oder falsche Prioritäten, die Stress verursachen.

 

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